Nalbinding

 

Nadelbinden ist eine mittelalterliche Handwerkstechnik zum Herstellen von verschiedenen Dingen wie Schals, Mützen, Handschuhen und Socken und ist der Vorläufer des heutigen Strickens.

Durch einen Faden und eine Nadel wird das Garn zu kunstvollen Knoten verbunden.

 

Alle nadelgebunden Sachen werden von mir aus reiner Schafswolle in Handarbeit hergestellt. Jedes Stück ist ein Unikat!

Nadelbinden Schal, Nalbinding Schulterwärmer für Wikinger, Germanen, Slawen, Angelsachsen Mittelalter Reenactment
Nadelbinden Mütze für Wikinger, Germanen, Slawen, Angelsachsen Mittelalter Reenactment
Nadelbinden Handschuhe, Nalbinding Armstulpen für Wikinger, Germanen, Slawen, Angelsachsen Mittelalter Reenactment
Kategorie Nadelgebundene Tasche und Beutel für Mittelter Wikinger Reenactment
Kategorie Nalbinding Anfänger-Set bestehend aus Nadeltasche, Holznadel und Wolle für Mittelalter Handarbeit

Was ist Nadelbinden?

Nadel zum Nadelbinden, Nadelbinde Nadel aus Holz, Knochen und Horn

Nadelbinden ist eine alte Handarbeit um ein Gewebe herzustellen, die viele tausend Jahre älter ist als das Stricken und Häkeln.

 

Nalbinding unterscheidet sich dadurch, dass nur eine einzige große Nadel verwendet wird, um lange Wollfäden miteinander zu verknoten.

 

Auf dem Bild seht ihr 4 meiner Nadeln zum Nadelbinden. Die Nadeln sind aus Horn, Knochen und Holz hergestellt.  Je nach dem wie dick die Wolle zum naalbinding ist, wähle ich die passende Nadel aus.

Da das gesamte Garn durch Schlaufen gezogen werden muss und nicht direkt vom Knäuel gearbeitet werden kann, muss das Ende des Arbeitsfaden immer wieder mit einem neuen Stück verbunden werden. Beim Nadelbinden wird hauptsächlich in einer Spirale gearbeitet, aber auch Reihen, bei denen hin und her genadelt wird, sind möglich.

 

Es dauert wesentlich länger ein Stück zu nadelbinden, als zu stricken oder häkeln, allerdings wird das Textil auch wesentlich robuster. Nadelgebundenes Gewebe kann sich nicht entwirren, da es aus vielen kleinen Knoten besteht. Wenn es geschnitten oder gerissen wird, entsteht lediglich ein Loch das aber nicht irgendwann auseinander fällt.

 

Die meisten erhaltenen, historischen, nadelgebundenen Stücke wurden in Wikinger-Gräbern gefunden, so wird diese Faserkunst am häufigsten mit der nordischen Kultur in Verbindung gebracht. Nalbinding Fragmente wurden allerdings auf der ganzen Welt gefunden (z.B. in Ägypten, in China oder auch Peru) und diese Technik wird teilweise heute noch unter vielen Völkern praktiziert.

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